Der 2022 eingeführte BMW 7er G70 sprengt die bisherigen Maßstäbe in Bezug auf Präsenz, Digitalisierung und Raffinesse, parallel dazu wurde der vollelektrische i7 innerhalb derselben Familie eingeführt. Im Vergleich zu einem BMW 5er ist er nicht mehr nur ein luxuriöserer Langstreckenkreuzer: Er ist ein technologisches Aushängeschild, sehr schwer, hochentwickelt und potenziell kostspielig, wenn Wartung, Updates und elektrischer Zustand nicht Schritt halten.
Das Angebot an Verbrennungs- und elektrifizierten Modellen konzentriert sich hauptsächlich auf die Mild-Hybrid-Versionen 740d mit B57, die 740i/760i mit B58 oder S68 je nach Markt, die Plug-in-Hybride wie 750e oder M760e sowie den i7 auf der elektrischen Seite. Dazu kommen ZF 8HP, xDrive, ein 48-V-Bordnetz, fortschrittliche Fahrassistenten, ein großer Bildschirm im Fond und eine Elektronikdichte, die in dieser Klasse selten ist. Beim G70 muss man also sowohl über die Antriebsarchitektur als auch über den tatsächlichen Grad der langfristigen Komplexität nachdenken.