Der Porsche 911 Targa 997 kam 2006 als sehr eigenstaendige 997.1-Variante: nur als Targa 4 und Targa 4S, also mit permanentem Allradantrieb, breiter Karosserie und elektrisch betaetigtem Glasdach mit oeffnender Heckscheibe. Unter der Haube arbeiten M97-Saugmotoren, entweder `3.6` mit `325 PS` oder `3.8` mit `355 PS`, kombiniert mit Schaltgetriebe oder Tiptronic S. Fuer lange Haltbarkeit sollte die 911-Wartung enger als das maximale Werksintervall laufen: Motoroel jaehrlich oder alle `10 000` bis `15 000 km`, Oelfilter oeffnen, Frontkuehler reinigen und das Targa-Dach bei jeder Inspektion komplett testen.
Das IMS-Risiko ist bei den Baujahren 2006-2008 geringer als bei fruehen 996, aber wegen des grossen, nicht ohne Motoroeffnung tauschbaren Lagers nicht komplett erledigt. Wichtiger bleibt Bore Scoring, besonders beim `3.8`: Oelverbrauch, Rauch, dumpfes Klopfen warm und regelmaessige Endoskopie ernst nehmen. Kuehler und Kondensatoren sitzen tief im Bug und sammeln Laub sowie Schmutz; Reinigung verhindert Korrosion und Temperaturprobleme. Dachschienen, Seile, Ablaeufe und Dichtungen brauchen dieselbe Sorgfalt wie bei einem offen gefahrenen Porsche.