Die von 1997 bis 2006 gebaute Baureihe 996 brach radikal mit der Tradition und führte erstmals einen wassergekühlten Motor sowie ein völlig neues Design mit Spiegelei-Scheinwerfern ein, die teilweise vom Boxster 986 stammten. Diese von Puristen heftig kritisierte technische Revolution ermöglichte Porsche eine Modernisierung der Modellpalette bei gleichzeitig reduzierten Entwicklungskosten. Der Sechszylinder-Boxermotor (6-Zylinder) mit 3.4 und später 3.6 Litern Hubraum (320-325 PS) bot spürbar höhere Fahrleistungen als beim Vorgänger 993.
Die Palette der Baureihe 996 umfasst den Carrera 3.4 (300 PS), später 3.6 (320 PS), den Carrera 4, Targa, Cabriolet, den Turbo (420 PS) sowie den legendären GT3 (360 PS mit dem rennsporterprobten Mezger-Motor). Das Facelift von 2001 brachte eigenständige Scheinwerfer und behob damit den wesentlichen optischen Kritikpunkt.