Der Huracán Sterrato kam `2023` als geländetauglichere Abschlussvariante des Lamborghini Huracán. Gegen Porsche 911 Dakar behält er das Mittelmotor-Supersportwagenlayout, akzeptiert aber schnelle Schotterwege, Staub, Split und entspanntere Alltagsrouten. Genau dadurch ändert sich die Pflege. Halter müssen Unterboden, Radkästen, Schutzplatten, Kühler, Bridgestone-All-Terrain-Reifen, Befestigungen und Achsgeometrie strenger prüfen als bei einem Huracán, der nur auf sauberem Asphalt oder Trackdays läuft.
Der atmosphärische `5,2 l`-V10 leistet `610 PS` bei `8 000/min` und `565 Nm` bei `6 500/min`, kombiniert mit `7`-Gang-LDF und Allrad. Die Daten nennen `3,4 s` von `0-100 km/h`, `260 km/h`, `1 470 kg`, `162 mm` Bodenfreiheit, `10,4°` Böschungswinkel vorn und hinten sowie Reifen in `235/40 R19` vorn und `285/40 R19` hinten. Tests zeigen, dass der Sterrato auf glatten Pisten sehr gut funktioniert, größere Löcher, Waschbrett und wiederholte Schläge aber Reifen, Fahrwerk, Aluminium-Schutzplatten und Unterboden deutlich belasten.