Der Huracán EVO kam `2019` als großes Facelift des Lamborghini Huracán und brachte eine deutlich prädiktivere Fahrdynamik als der frühe LP 610-4. Gegen Ferrari F8 Tributo oder McLaren 720S bleibt er atmosphärisch, sehr elektronisch und gut nutzbar. Die Wartung muss aber Fahrdynamik und Mechanik gemeinsam lesen. LDVI, Allrad, Hinterachslenkung, Reifen, Bremsen und LDF-Getriebe hängen eng zusammen. Für Halter zählen saubere Diagnosen, zeitgerechte Flüssigkeiten, gleichwertige Reifen und nachvollziehbare Softwarestände.
Der `5,2 l`-V10 leistet `640 PS` bei `8 000/min` und `600 Nm` bei `6 500/min`, kombiniert mit `7`-Gang-Lamborghini-Doppia-Frizione, Allrad, Hinterachslenkung und LDVI. Das System bewertet Lenkwinkel, Gas, Bremse und Fahrbahnzustand, um die Fahrzeugreaktionen vorauszuberechnen. Offizielle Daten nennen `0-100 km/h` in `2,9 s`, `0-200 km/h` in etwa `9,0 s` und über `325 km/h`. Gegenüber einem Huracán vor dem EVO müssen Batterie, Sensoren, Kalibrierungen, Reifenverschleiß und Eingriffe nach Geometriearbeiten genauer dokumentiert werden.