Der Mitsubishi Eclipse II `2G`, in den USA ab `1994` verkauft und in Japan `1995` eingefuehrt, basiert technisch auf der damaligen Galant-Generation und wurde je nach Markt als `2.0` Sauger oder Turbo angeboten, teils mit Frontantrieb, teils mit `4WD`. Heute ist nicht mehr nur die Datenkarte entscheidend, sondern vor allem der reale Zustand: Viele Fahrzeuge wurden umgebaut, nachgeschraubt, tiefergelegt oder mit fragwuerdigen Felgen- und Motor-Setups gefahren. Bei einer Eclipse 2G zaehlt deshalb die Substanz deutlich mehr als der DSM-Mythos.
Eine gute Eclipse II startet ohne auffaelligen Rauch, haelt den Leerlauf sauber und baut Last ohne Loch oder verdaechtiges Pfeifen auf. Bei Turbos sind Ladeluftstrecke, Kuehlung und glaubwuerdige Oelwechsel zentral; bei Automatikfahrzeugen muessen Schlupf und warme Schaltprobleme ausbleiben. Ebenso wichtig sind sauberes Fahrwerk, ordentliche Karosserie und moeglichst wenig verbastelte Elektrik, denn Alter und Bastelhistorie treiben den Aufwand schnell nach oben, oft mehr als der Vergleich mit einer neueren Eclipse oder einer besser erhaltenen 3000 GT vermuten laesst.