Die vierte Taurus-Generation verabschiedet sich vom exzentrischen Oval-Look und kehrt zu einer deutlich unauffälligeren, billigeren Form zurück. Ford positioniert sie als große, einfache Familienlimousine, häufig in Flotten und Vermietung, mit weniger Image, aber auch weniger Anspruch. Sie wird zuerst über ihre mechanische Ehrlichkeit gelesen, nicht über Charme, gegenüber einer oft wertiger wirkenden Honda Accord.
Der `3.0 Vulcan` bleibt die robusteste Wahl, während der `Duratec 30` etwas mehr Drehfreude bringt, ohne das Auto grundsätzlich zu verändern. Die Automatik bleibt zentral, ebenso der Rückrufstatus der frühen Baujahre. Diese Generation lebte nie im Rampenlicht, hat aber sehr viel Kilometer gesehen, und genau das muss die Besichtigung leiten.
Ein gutes Exemplar braucht deshalb einwandfreie Bremslichter, eine ruhige Vorderachse und ein Getriebe, das zwischen den Gängen nicht schwebt. In salzreichen Regionen verdienen auch die Vorderfedern echte Aufmerksamkeit. Sie ist nicht die begehrenswerteste Taurus, aber eine der am einfachsten am Leben zu haltenden, wenn die Historie klar bleibt.