Die `Malibu Maxx` ist eine der eigenartigsten, aber logischsten Chevrolet-Ideen der fruehen 2000er. Statt einer klassischen Stufenheck-Limousine gibt es eine grosse Fuenftuerer-Karosserie mit laengerem Radstand, grosser Heckklappe und verschiebbarer Ruecksitzbank. Damit steht sie eher als praktische Alternative neben einer Honda Accord als als emotionaler Exot. Genau dieser Nutzwert macht sie heute interessant.
Angetrieben wird die Maxx praktisch immer vom `3.5 V6 LX9` mit rund `200 PS` und `4-Gang-Automatik`. Sportlich ist das nicht, aber fuer Alltag und Langstrecke passt die Kombination gut. Die Staerke der Maxx liegt nicht in praezisem Fahrspass, sondern in Platz, Sitzvariabilitaet und einer fuer amerikanische Verhaeltnisse ungewoehnlich cleveren Karosserieidee. Viele Fahrzeuge wurden allerdings genau deshalb wie reine Nutzobjekte behandelt und nicht entsprechend gepflegt.