Die überarbeitete BMW M5 E39 bewahrt von 2000 bis 2003 alles, was den Ruf der frühen Phase ausmacht: eine diskrete, sehr schnelle große Limousine, die sich noch tief mechanisch liest. Gegenüber einer Mercedes C-Klasse AMG derselben Zeit spielt sie stärker über die Noblesse des frei saugenden V8, die Ausgewogenheit des Chassis und die Konsequenz des Handschalters als über rohe Brutalität. Das Facelift verändert die DNA nicht, schärft aber Präsentation und Status des Modells.
Der Motor bleibt der `S62B50`, ein frei saugender `4.9 V8` mit `400 PS`, ausschließlich kombiniert mit einem `6-Gang`-Handschalter. In dieser Phase bleibt die M5 ein Ingenieursauto: `doppeltes VANOS`, Schmierung, Kühlung, Luftmassenmesser, Zündung und Steifigkeit der Vorderachse müssen zusammen betrachtet werden. Eine gute faceliftete E39 kann sich auf der Straße noch immer erstaunlich modern anfühlen, aber nur dann, wenn die mechanische Auffrischung dem Alter und der Laufleistung wirklich entspricht.