Der Gallardo Spyder erschien `2005` als offene Variante des ersten Lamborghini Gallardo, noch vor dem LP 560-4 Spyder. Gegen Ferrari F430 Spider oder Porsche 911 Turbo Cabriolet verbindet er Mittelmotor-V10, Allradantrieb und voll elektrisches Stoffverdeck. Die Wartung ist deshalb mehr als Cabrio-Pflege. Motorhitze, Verdeck, Batterie, Kupplung, E-gear, Reifen und Servolenkung müssen zusammen betrachtet werden. Ein wenig gefahrener Spyder kann an Dichtungen, Hydraulik, Reifen und Elektronik stärker altern als ein regelmäßig warm gefahrener Wagen.
Technisch bleibt es beim `5,0 l`-V10 mit `90°`, `6`-Gang-Handschaltung oder automatisiertem E-gear mit Einzelkupplung. Die Daten nennen Bauzeit `2005-2008`, AWD, rund `500 PS` zu Beginn und etwa `520 PS` in den späteren Jahren sowie ein elektrisches Verdeck mit integrierter Abdeckung. Gegenüber dem Gallardo Coupé kommen ein kompletter Verdeckzyklus, Nähte, Faltstellen, Abläufe, Dichtheit und Batteriespannung hinzu. Beim E-gear belasten Stop-and-go und Rangieren an Steigungen Kupplung, Pumpe und Aktuator besonders stark.