Der Gallardo LP 550-2 Spyder kam für `2012-2013` als offene Variante des LP 550-2. Er kombiniert Heckantrieb, Mittelmotor und elektrisches Stoffverdeck; damit unterscheidet sich seine Wartungslogik deutlich von einem LP 560-4 Spyder mit Allrad. Gegen Ferrari 458 Spider oder einen sehr schnellen Porsche 911 Cabriolet wirkt dieser Lamborghini Gallardo direkter, aber auch empfindlicher gegenüber falschen Hinterreifen, schlechter Geometrie und schwacher Batterie. Ein selten bewegter offener Wagen kann bei Dichtungen, Hydraulik, Reifen und Elektronik genauso altern wie ein viel gefahrener.
Die Daten nennen einen `5,2 l`-V10 mit `5 204 cm³`, rund `551 PS` und `540 Nm`, Heckantrieb, zweisitzige Roadster-Karosserie, etwa `4,2 s` von `0-100 km/h` und rund `319 km/h` Spitze. Je nach Markt gab es `6`-Gang-Handschaltung oder automatisiertes E-gear, in der Praxis sind Kupplungswert, Hydraulikpumpe und Anlernung zentrale Punkte. Das elektrische Verdeck bringt zusätzliche Prüfungen: kompletter Zyklus, Gestänge, Verriegelung, Dichtungen, Wasserabläufe und Batteriespannung. Wie beim LP 550-2 Coupé zeigen Hinterreifen, ESP und Sperrdifferenzial früh, ob das Auto sauber abgestimmt ist.