Der Gallardo LP 550-2 erschien `2009` zuerst als Valentino Balboni und führte die Idee eines beweglicheren Lamborghini Gallardo bis `2013` weiter. Er verzichtet auf den Allradantrieb des LP 560-4 und legt die Arbeit stärker auf Hinterachse, Reifen und Fahrer. Gegen Ferrari 458 Italia oder Porsche 911 GT3 aus derselben Zeit ist er deshalb nicht nur eine seltene Variante. Für Halter zählen passende Hinterreifen, korrekte Achsgeometrie, ein gesundes Sperrdifferenzial und ein ESP, das nicht nur Fehler überdeckt. Jede Veränderung im Einlenken, in der Traktion oder beim Herausbeschleunigen verdient Aufmerksamkeit.
Technisch nutzt der LP 550-2 den direkt einspritzenden `5,2 l`-V10 mit rund `550 PS`, je nach Markt mit `6`-Gang-Handschaltung oder automatisiertem E-gear. Der Wechsel auf Heckantrieb war mehr als das Entfernen des Vorderachsantriebs: Federn, Dämpfer, Stabilisatoren, Aerodynamik, Reifen, Hinterachs-Sperrdifferenzial und E-gear-Kalibrierung wurden angepasst. Gegenüber dem Gallardo Coupé 5,0 l kommen daher andere Prioritäten hinzu: mögliche Ansaugverkokung beim Direkteinspritzer, Kupplungsverschleiß, Hydraulikdruck, Anlernung des E-gear und der genaue Zustand der Hinterachse.