Der europaeische `FN2` stand lange im Schatten des japanischen `FD2`, doch ganz fair ist das nicht. Honda baute hier ab `2007` eine `Type R`, die klarer auf Europa und Alltag zugeschnitten war: mehr Raum, markantes Keildesign und eine deutlich praktischere Dreituerer-Basis. Sie ist weniger reine Rennstrecken-Limousine als der `FD2`, aber trotzdem eine echte saugende `Type R` mit klarer Handschrift.
Der `K20Z4` mit `201 PS`, das manuelle `6`-Gang-Getriebe und die sehr direkte Front machen den Kern aus. Gegenueber einer Ford Focus ST oder RS wirkt der `FN2` weniger ueber Leistung und mehr ueber Drehfreude, Sitzposition und Praezision. Gerade deshalb taugt er vielen als alltagstauglichste moderne Saugmotor-Type-R, auch wenn die Verbundlenker-Hinterachse nie den gleichen Kultstatus wie fruehere Double-Wishbone-Modelle bekam.