Die zweite Generation macht den `Escalade` endgültig zum Symbol des amerikanischen Luxus-SUV der frühen 2000er Jahre. Größer, besser ausgestattet und als langer `ESV` oder als `EXT` verfügbar, nimmt er seine Statusrolle voll an. Im Marktbild bleibt der Gegner zwar ein BMW X5 oder in Nordamerika der `Navigator`, aber der Cadillac setzt deutlich stärker auf Auftreten und Wiedererkennungswert.
Je nach Version und Baujahr trifft man den `5.3`-V8 oder vor allem den `6.0 LQ9`, dazu Allradantrieb und das für den Komfort wichtige `Autoride`-Fahrwerk. Auf dem Papier wirkt der `Escalade II` nicht kompliziert, praktisch belastet er aber Getriebe, Lenkung, Reifen, Bremsen und Niveauregulierung permanent. Ein sauber gewartetes Auto fährt für seine Größe erstaunlich angenehm, ein vernachlässigtes Exemplar wird schnell schwerfällig, unpräzise und teuer.