Mit der zweiten `LaCrosse` verlaesst Buick die Welt der aelteren grossen Komfort-Limousinen endgueltig und rueckt naeher an die moderne obere Mittelklasse. Das Design wird gespannter, das Cockpit ambitionierter und das Fahrgefuehl deutlich erwachsener. Gleichzeitig bleibt der typische Buick-Ansatz erhalten: viel Ruhe, weiche Isolation und eher entspanntes Reisen als dynamische Schaerfe.
Die Bandbreite reicht vom vernuenftigen `2,4-Liter` ueber eAssist-Versionen bis zu den `3,6-Liter-V6` mit Front- oder Allradantrieb. Damit steht die LaCrosse viel naeher an einer Opel Insignia als ihre Vorgaengerinnen, wirkt aber oft noch leiser und gelassener. Gerade deshalb sollte man nicht nur auf Ausstattung schauen, sondern genau pruefen, welche Technik unter dem ruhigen Auftritt steckt.
Beim Gebrauchtwagenkauf ist die richtige Architektur entscheidender als jede Lederfarbe. Eine schlecht gepflegte eAssist ist selten die sparsame Loesung, und eine AWD-Version mit ungleichmaessigen Reifen altert teuer. Die Probefahrt muss Getriebe, Vorderachse und Kuehlung eindeutig bestaetigen. Auf dieser Generation reicht ein guter Innenraumeindruck nicht aus, wenn Servicehistorie und technische Substanz nicht mitziehen.