Das Beetle Cabrio ist kein Roadster, sondern ein unkompliziertes Freizeitauto auf bekannter VW-Basis. Genau darin liegt sein Reiz. Gegenüber einem Eos ist die Konstruktion gedanklich einfacher, aber dadurch nicht automatisch billiger. Beim Cabrio verschiebt sich der Fokus nur: Verdeck, Dichtungen, Wasserabläufe und Karosseriesteifigkeit stehen genauso weit oben wie Motor und Getriebe.
Motorisch reicht es von 1.2 TSI und 1.4 TSI über 2.0 TDI bis zum 2.0 TSI und in manchen Märkten dem 2.5 Automatik. Der gute Wagen ist hier nicht der hübscheste, sondern der trockenste. Wenn Boden, Kofferraum, Fensterlauf und Verdeckmechanik schon Geschichten erzählen, hilft auch der beste Motor nicht mehr viel.
Auf Probefahrt soll das Auto ruhig wirken: keine übermäßige Verwindung, keine Windgeräusch-Orgie, saubere Fensterstellung und ein Motor, der kalt wie warm plausibel arbeitet. Bei diesem Cabrio sind es oft Feuchtigkeit, Standzeit und schlechte Nachstellung, die die teuren Nebenbaustellen starten.