Mit der Evora S machte Lotus die Evora 2010 deutlich schneller: aufgeladener `3,5-Liter`-V6, überarbeitetes Fahrwerk, größere Bremsen und wahlweise `6`-Gang-Handschalter oder IPS-Automatik. Genau diese Kombination macht die Wartung heute interessant. Für Halter ist die Evora S keine simple Komfort-Evora, sondern die erste wirklich thermisch und mechanisch angespannteste Straßenversion der Baureihe. Sie kann reisen, klingt zivilisiert und wirkt alltagstauglicher als viele andere Lotus, verlangt aber deutlich mehr Disziplin bei Ölkreis, Kühlung, Bremsen und Getriebe als eine unscharf gelesene GT. Innerhalb der Evora-Familie ist sie die Version, bei der ein lückenloses Serviceheft und nachvollziehbare Arbeiten an Fahrwerk und Transmission den Unterschied zwischen stimmigem Auto und teurer Baustelle machen.