Mit dem Start Ende `1998` loest sich die Grandeur `XG` technisch erstmals klar von den frueheren Mitsubishi-Verwandtschaften und geht in Europa schlicht als `Hyundai XG` an den Start. Sie wirkt groesser, glatter und repraesentativer als ein Hyundai Sonata, bleibt aber klar auf Komfort statt Dynamik ausgelegt. Als Gebrauchter zaehlt deshalb weniger die Vollausstattung als die Frage, wie sauber das Auto gealtert ist.
Vor dem Facelift `2003` sieht man vor allem `V6`-Benziner mit `Automatikgetriebe`: haeufig den `2.5 V6 / G6BV`, teils auch `2.0 / G6BP` oder `3.0 V6 / G6CT` je nach Markt. Die `XG` bleibt eine schwere `Frontantriebs`-Limousine mit klassischem `Kuehlkreislauf`, weicher Fahrwerksabstimmung und noch ueberschaubarer Elektronik. Genau deshalb lassen sich Probleme gut lesen, aber verschleppte Wartung faellt bei Motor, Getriebe und Bremse schnell auf.