Mit der zweiten Generation ab 2003 wurde der Expedition spuerbar erwachsener: mehr Innenraumlogik, bessere dritte Reihe und eine Einzelradaufhaengung hinten, die ihn auf der Strasse deutlich zivilisierter wirken laesst. Gebraucht muss er deshalb eher gegen einen Chevrolet Tahoe gelesen werden als gegen einen rustikalen Gelaendewagen. Sein Wert liegt in Reisekomfort, Zugkraft und Platz, nicht in niedrigen Unterhaltskosten.
Im Kern bleiben `4.6`- und `5.4-Triton`-V8, Automatik und oft `4x4`. Die Technik ist nicht exotisch, aber stark nutzungsabhaengig: Hitzefahrten, Anhaengerbetrieb, fehlende Getriebeoelwechsel, Luftfederung auf manchen Versionen und unpassende Reifen entscheiden schnell ueber gut oder teuer. Bei dieser Generation ist ein hoher, sauber belegter Kilometerstand meist glaubwuerdiger als ein huebscher Wagen mit duerftiger Historie.