Das Facelift 2014 bringt vor allem die grosse fahrdynamische Aufwertung mit 8-Gang-Automatik und deutlich modernerem Innenraum. Damit wird der Durango als Familien-SUV wesentlich glaubwuerdiger und laesst sich im Alltag eher mit einem Peugeot 5008 vergleichen, auch wenn die Grundphilosophie viel amerikanischer bleibt. Genau deshalb muss man die Mechanik hier feiner lesen als bei den frueheren Durango.
Der 3.6 Pentastar ist die vernuenftige Basis, der 5.7 HEMI die Wahl fuer Zugbetrieb und schwere Nutzung, waehrend der SRT 6.4 eigene Verschleissbudgets fuer Reifen, Bremse und Vorderachse verlangt. Die ZF-8HP hebt den Fahrkomfort deutlich, aber nur wenn Softwarestand, Oelzustand und Nutzung zusammenpassen. Auf dieser Phase zaehlen daher Reifen, Bremsen und Temperaturverhalten fast genauso viel wie der Motor selbst.
Ein gutes Fahrzeug bleibt homogen: kein harter 2-1-Stoss, kein Bremszittern und keine wandernde Temperaturanzeige. Ein SRT mit verbrauchten Reifen verraet sich sofort, ein schlecht ausgerichteter AWD-V6 ebenfalls. Schwierig ist der Durango hier nicht, aber Wartungssparen an grossen Komponenten bestraft er schnell und sichtbar.