Mit der WD-Generation wird der Durango ruhiger, strassentauglicher und naeher an einem grossen Crossover, ohne seine Zugfaehigkeit aufzugeben. Er steht damit sehr nah an einem Jeep Grand Cherokee derselben Jahre, mit dem er viel Technik teilt. Beliebig wird er dadurch nicht, denn auf dieser Phase entscheidet die Motorwahl mehr denn je ueber den spaeteren Wartungscharakter.
Der 3.6 Pentastar reicht fuer Familien- und Reiseeinsatz bereits gut aus, waehrend der 5.7 HEMI auf schwere Last und Haengerbetrieb zielt. Gerade die ersten Pentastar-Jahre verlangen einen aufmerksameren Kaltstart als spaetere Modelle. Bei AWD-Fahrzeugen muessen ausserdem alle vier Reifen exakt zusammenpassen, weil der Wagen beginnende Antriebsstrangprobleme lange kaschieren kann.
Ein gutes Exemplar faehrt weich, bleibt im Stadtverkehr temperaturstabil und zeigt weder Knurren noch Verspannung beim engen Rangieren. Auch Lenkung und Vorderachse sollte man auf schlechter Fahrbahn pruefen, statt nur den Komfort auf glattem Asphalt zu bewerten. Beim Durango WD zaehlen sauberer Lebenslauf und Serienzustand meist deutlich mehr als eine niedrige Kilometerzahl ohne Belege.