Das `Facelift 2013` schärft vor allem Front und Auftritt des `Spark`, ohne die Grundidee zu verändern. Er bleibt eine kleine, auffällige Stadt-Chevrolet mit einfacher Technik und überschaubaren Kosten, wenn die Basis stimmt. Im Charakter steht er weiter näher an einer lebhaften Kia Picanto als an einem billigen Wegwerfauto.
Im Kern bleibt alles bei den Benzinern `1.0` und `1.2`. Der kleine Motor reicht für die Stadt, während der `1.2` mit Klimaanlage und auf Landstraße deutlich besser passt. Zwischen zwei Facelift-Autos entscheidet weniger das Datenblatt als der Zustand von Vorderachse, Kupplung, Zündung und Bordausstattung. Gerade `MyLink`, Klimabedienung und Tasten müssen auf dieser Phase wirklich ausprobiert werden.
Beim Kauf sollte man deshalb nicht nur den Motor warmfahren, sondern auch alle Türen, Schalter und Anzeigen testen. Viele `Spark` dieser Jahre liefen als Zweitwagen, Fahrschulauto oder harte Citymobil-Lösung. Ein guter Wagen bleibt warm sauber, poltert vorn nicht und hat keine müde Kupplung. Wenn Elektrik, Kühlung und Schaltung stimmen, kann der kleine Facelift-Spark erstaunlich alltagstauglich bleiben.