Der BMW 5er E60 erschien 2003 mit einem polarisierenden Design und vor allem einem echten technischen Bruch: iDrive, komplexere Elektroniknetzwerke, mehr gesteuerte Optionen und ein weniger analoges Fahrgefühl als beim E39. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist genau das entscheidend. Ein E60 wird nicht nur nach seiner Form oder seinem Motor gekauft, sondern nach der Stimmigkeit seiner Elektronik-Akte, seines Getriebes und der Batterie-Historie.
Die gängigsten Versionen drehen sich um die Sechszylinder-Diesel 525d/530d und die Benziner 525i/530i, bei denen die 6HP-Automatik sehr präsent ist. Der M5 lebt in einer anderen Budget-Dimension. Bei den normalen Modellen muss man vor allem das CCC/iDrive, das Strommanagement, die Schaltqualität, die Kühlung und bei Dieseln den Ansaugtrakt und die Thermik überprüfen. Ein guter E60 bleibt ein hervorragender Reisebegleiter, verträgt aber keine Spar-Wartung.