Die 2017 für den chinesischen Markt eingeführte BMW 1er Limousine F52 hat mit einem hinterradangetriebenen europäischen 1er kaum etwas gemeinsam. Gegenüber einer Mercedes A-Klasse Limousine richtet sie sich an Kunden, die ein kompaktes Premium-Stufenheckmodell suchen, das repräsentativer als ein Schrägheck ist und besser auf die lokalen Anforderungen zugeschnitten wurde. Es handelt sich folglich um einen sehr speziellen BMW, der zwar in München entwickelt, aber für China konzipiert wurde und technisch den Frontantriebsmodellen des Konzerns nahesteht.
Unter ihrer dreigeteilten Karosserie nutzt die F52 die Frontantriebsarchitektur der BMW Group und ist mit 3- und 4-Zylinder-TwinPower-Turbo-Benzinmotoren ausgestattet. Die gängigsten Modelle sind die 118i, 120i und 125i mit B38- und B48-Motoren, einem 6-Gang-Automatikgetriebe für die Einstiegsmodelle und einer 8-Gang-Steptronic für die leistungsstärkeren Varianten. Es geht hier also nicht darum, einen kleinen hinterradangetriebenen BMW zu finden, sondern einen frontgetriebenen Kompaktwagen, dessen Zündung, Schmierung, Getriebe und Vorderachse ordnungsgemäß gewartet wurden.