Der 1er F40 wechselte 2019 zu einer Frontantriebs-Architektur, die aus der UKL-Familie stammt. Die Grundsatzdiskussion hilft beim Kauf nicht viel. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt liegt das wahre Thema woanders: Verarbeitungsqualität, Elektronik, Motorwartung, Bremsenverschleiß und die allgemeine Stimmigkeit eines modernen, oft stark ausgestatteten Kompakten.
Die Motoren B38, B47 und B48 sind bekannte Basen, erfordern aber wie immer pünktliche Ölwechsel und eine gute Historie. Beim M135i xDrive bleibt das Leistungsniveau hoch, mit größeren Belastungen für Bremsen, Reifen, Antriebsstrang und Hinterachse. Ein schöner F40 muss leise, modern, stabil und ohne unnötige elektronische Zickigkeiten wirken.
Vor dem Kauf muss das Auto im kalten wie im warmen Zustand beurteilt werden; Assistenzsysteme, 12-V-Batterie, Zustand der Felgen, Bremsen und das Verhalten des Antriebsstrangs sind zu prüfen. Wenn das Infotainment hakt, die Bremsen rubbeln oder das Fahrwerk bereits einen ungleichmäßigen Verschleiß zeigt, sollte man besser verzichten.