Der 1er F20 kam 2011 mit der echten Reife eines kompakten Heckantriebs-BMW auf den Markt: mehr Platz, ein besseres Erscheinungsbild und die Option auf ein hervorragendes ZF 8HP-Getriebe. Es ist auch der letzte 1er mit Hinterradantrieb als Fünftürer. Als Gebrauchtwagen kann er sehr überzeugen, aber nur, wenn man den richtigen Motor wählt und die Historie stimmt.
Im Mittelpunkt stehen genau die Motorisierungen der ersten Baujahre. Zwischen den Benzinern N13, N20, dem Diesel N47 und dem M135i mit N55 sind nicht alle Versionen gleichwertig. Steuerkette, Kühlung, Turbo, Qualität der Ölwechsel und Getriebewartung zählen mehr als die Ausstattung oder der Kilometerstand. Ein schöner F20 muss präzise, stabil, gut gedämpft und im Laufverhalten sehr sauber wirken.
Vor dem Kauf muss man das Auto als Gesamtes betrachten: Kaltstart, Temperaturentwicklung, eventuelle Steuerkettengeräusche, Getriebeverhalten, Zustand der Felgen, Hinterreifen, Vorderachse und Rechnungen. Wenn das Auto klappert, überhitzt, ruckelt oder bereits eine schlechte Achsgeometrie aufweist, sollte man besser verzichten.