Die `V12 Vanquish S` ist das eigentliche Finale von Newport Pagnell: mehr Leistung, bessere Fertigungsreife und eine kürzere Achsübersetzung, die das schwere Coupe deutlich wacher wirken lässt als die frühe Vanquish. Gegen eine Porsche 911 setzt sie nicht auf Leichtfüßigkeit, sondern auf Gravität, Klang und jene handwerkliche Groß-GT-Aura, die nur diese späten Aston so liefern.
Der `5.9-Liter-V12` leistet `520 PS` und bekam überarbeitete Zylinderkoepfe, angepasste Ansaug-/Brennraumgeometrie, neue Injektoren, Zündkerzen und ein neu abgestimmtes Motormanagement. Dazu kommt das elektrohydraulische `ASM/SSM`, das charakterstark bleibt und saubere Bedienung verlangt. Manche Autos wurden später von Aston Martin Works auf Handschaltung umgebaut; das kann sehr attraktiv sein, wenn Herkunft und Teile lückenlos dokumentiert sind.