Die `Vanquish III` setzt wieder ein großes `V12`-Coupe an die Aston-Spitze, diesmal mit `5.2 Biturbo`, deutlich über `800 PS` und viel mehr digitalem Unterbau als jede frühere Vanquish. Sie ist keine hochgezuechtete Ableitung der `DB12`, sondern ein klar übergeordnetes Flaggschiff mit eigener Leistungs- und Chassislogik. Gebaut ist sie für sehr hohe Reisetempi, nicht für halbe Lösungen.
Im Markt steht sie oberhalb einer Aston Martin DB12, mit eigenem `V12`, `E-Differenzial` und deutlich ambitionierterem Fahrwerks- und Kühlpaket. Das macht sie faszinierend, aber auch stark abhängig von sauberer Kalibrierung, guter Software und korrekten Reifen. Gerade frühe Autos muss man bei jeder Warnung von Chassis oder Antrieb ernst nehmen.
Im Alltag sollte die `Vanquish III` trotz ihrer Leistung vollkommen sortiert wirken: stabiler Warmmotor, präzise `ZF8`, sauberes Bremsen und kein hektisches Hinterachsverhalten. Wenn sie in langsamer Fahrt nervös, auf Lastwechsel schroff oder thermisch auffällig wird, stimmt etwas nicht und sollte nicht mit dem Kilometerstand kleingeredet werden.