Der Nissan Pathfinder II mit Code `R50` deckt `1995-2004` ab und wurde komfortabler als frühere Gelände-Nissan, ohne zum reinen Crossover zu werden. Für Besitzer eines Pathfinder heißt das: Er ist ein alter, schwerer SUV. Reifen, Fahrwerk, Antrieb, Korrosion und Kühlung sind so wichtig wie Ölwechsel. Gegen Toyota 4Runner, Jeep Grand Cherokee und Mitsubishi Montero Sport bleibt der R50 angenehm nutzbar, doch sein Alter macht strukturelle Prüfungen wichtiger als sein robuster Ruf.
Anfangs dominiert der V6 `3.3 VG33E`, später kommt in vielen Märkten der `3.5 VQ35DE`, mit Schalt- oder Automatikgetriebe und je nach Version `4WD`. Nissan-Daten für den Pathfinder `2004` nennen eine Kontrolle des Verteilergetriebes alle `15 000 miles` oder `12 Monate`; die Zündkerzen des `VQ35DE` sind bei `105 000 miles` oder `84 Monaten` vorgesehen. Bei Winterbetrieb, Anhänger oder Wegen gehören außerdem Differentiale, Wellen, Kreuzgelenke, Manschetten, gleiche Reifen, Ölstand, Riemen, Kühlung und Warmleerlauf in die Kontrolle.