Mit dem Facelift 2011 bleibt das XK Convertible ein schneller Reisewagen und kein nervoeser Roadster. Gegenueber einem Porsche 911 derselben Jahre setzt der offene Jaguar weiter auf Langstreckenkomfort, hohe Verwindungssteifigkeit der Aluminiumkarosserie und muheloses Tempo. Fuer Halter ist die Baureihe gut einzuordnen: Das XK leistet 385 PS, das XKR 510 PS, und ab 2012 steht mit dem XKR-S die 550-PS-Spitze darueber. Wichtiger als die nackte Leistung ist dabei, dass die ganze Phase 2011-2014 technisch eng zusammenliegt. Man betreut keinen schwer durchschaubaren Exoten, sondern einen offenen Gran Turismo mit klar umrissenem 5,0-Liter-Programm. Innerhalb der Reihe folgt dieses Modell auf das XK Convertible X150 Facelift 2009. Im Alltag entscheidet deshalb weniger die Version auf dem Heckdeckel als die Frage, ob Wartung, Kuehlung und bereits erledigte Aktionen lueckenlos dokumentiert sind.