Mit dem Facelift wirkt der Passport deutlich abenteuerlustiger und ruckt optisch naher an einen Toyota 4Runner als an einen reinen StraBen-SUV. Technisch bleibt die Linie aber vertraut: 3,5-Liter-V6 J35Y6, 9-Gang-Automatik und i-VTM4 auf den AWD-Versionen. Das ist gut, weil man die neuralgischen Punkte bereits kennt.
Die Gefahr liegt weniger in einer exotischen Technik als in der Nutzung. Dieses Facelift wurde oft als Outdoor- oder Zugfahrzeug gekauft. Entsprechend wichtig sind Unterboden, Felgen, Reifensatz, Spur und der tatsachliche Pflegezustand. Hinzu kommt ein offizielles Honda-Thema rund um das Tank-Einfullrohr bei betroffenen Passport 2023-2024.
Beim Kauf sollten Lenkung, Getriebe und Antrieb sofort sauber wirken. Kein Ziehen, kein Dröhnen im engen Bogen, kein Kraftstoffgeruch nach dem Tanken. Ein gutes Passport-Facelift bleibt ein angenehm klarer groBer Honda. Ein schlechtes tarnt verschobene Fluide, ReifenverschleiB und Unterbodenkontakt hinter seinem robusten Look.