Der Passport III ist Hondas Ruckkehr ins Segment der groBen zweireihigen US-SUV. Aus deutscher Sicht liegt er irgendwo zwischen Ford Edge und Nissan Murano, bleibt aber technischer und weniger modisch. Die Formel ist klar: 3,5-Liter-V6 J35Y6, 9-Gang-Automatik und je nach Version i-VTM4-AWD.
Gerade diese Uberschaubarkeit ist ein Vorteil, solange der Wagen nicht als wartungsfreier Japan-SUV missverstanden wurde. Honda hatte bei fruhen Jahrgangen ein offizielles Thema rund um die Kraftstoffpumpe, und die 9-Gang-Automatik verdient einen sauberen Kalt- und Warmtest. Auf AWD-Modellen zahlen auBerdem Reifenabstimmung und Fluide mehr, als viele Verkaufer zugeben.
Ein guter Passport III fahrt kraftvoll, unaufgeregt und ohne diffuse Nebenerscheinungen. Ein schlechter verrat sich uber unklare Historie, harte Schaltvorgange, gemischte Reifen und ein Fahrwerk, das mehr Arbeit gesehen hat als der Lack vermuten lasst. Schwer zu verstehen ist dieser Honda nicht, aber Nachlassigkeit liest man an ihm schnell.