Der `CR-V I` startet Mitte der `1990er` in einen damals noch jungen Markt der kompakten Allrad-Familienautos. Gegenüber einem Toyota RAV4 wirkt er weniger verspielt und stärker auf Alltag, Raum und leichtes Schlechtwetter-4x4 ausgelegt. Genau dieser Mix macht ihn heute interessant: viel Sicht, einfacher Nutzwert und noch keine überladene Crossover-Technik.
Im Zentrum stehen vor allem die `2.0`-Motoren `B20B` und später `B20Z`, dazu das `Real Time 4WD`-System. Das ist kein harter Geländewagen-Antrieb, funktioniert im normalen Alltag aber erstaunlich gut, solange der richtige Service eingehalten wurde. Ein gesunder `CR-V I` fährt unaufgeregt, wirkt mechanisch klar und erinnert eher an einen hohen Honda-Kombi als an einen schweren Geländewagen.