Mit der zweiten Generation hat Ford den Edge endlich ernsthaft auf Europa zugeschnitten: straffer abgestimmtes Fahrwerk, Akustikglas, hochwertige Anmutung und sehr viel Sicherheitsausstattung. Damit ist er eher ein großer Autobahn-SUV als ein sportlicher Alltags-Crossover und steht im Markt näher bei einem Kia Sorento als bei kompakteren Familien-SUV. Genau das macht ihn gebraucht attraktiv, aber nicht billig.
In Europa dreht sich fast alles um die `2.0 TDCi`-AWD-Versionen: 180 PS mit `Schaltgetriebe` oder 210 PS Biturbo mit `PowerShift`. Das passt zum Reisewagen-Charakter, verlangt aber Disziplin bei `DPF`, `AGR`, Getriebeöl und Reifenpaarung. Gerade der 210-PS-PowerShift wirkt angenehm, solange er gepflegt wurde. Vernachlässigung zeigt sich auf diesem fast zwei Tonnen schweren SUV jedoch deutlich schneller als bei einem kleineren Modell.