Mit dem Facelift ab 2011 wirkt der Edge deutlich erwachsener. Innenraum, Materialanmutung und Ausstattung legen klar zu, und optisch rückt er näher an die damals ambitioniertere Lincoln-Verwandtschaft. Trotzdem bleibt er ein großer US-Crossover für Komfort und Langstrecke, eher ein Gegenstück zum Toyota Highlander als zu einem sportlichen Mittelklasse-SUV. Genau so sollte man ihn auch gebraucht lesen.
Diese Phase bringt mehr Technik und mehr Motoren: den aufgewerteten `3.5 V6`, den `3.7 V6` im Sport und später den `2.0 EcoBoost`, immer mit `Automatikgetriebe` und bei vielen V6-Versionen mit `Allradantrieb`. Damit ist der Facelift der attraktivere Edge I. Gleichzeitig steigen aber die Risiken: interne Wasserpumpe bei den V6, PTU-Themen beim AWD, Probleme rund um den `Bremskraftverstärker` der `2011-2013` Fahrzeuge und ein frühes `MyFord Touch`, das im Alter nerven kann.