Der `Fullback Extended Cab` ist oft die Arbeitsversion mit der härtesten Vita. Weniger Komfort, mehr nutzbare Ladefläche und meist ein klarer Fokus auf Baustelle, Betrieb oder Materialtransport. Genau deshalb kann er gebraucht interessant sein, wenn er gepflegt wurde. Ohne saubere Historie ist er aber meist riskanter als ein Double Cab mit eher gemischtem Einsatz.
Der technische Bezugspunkt bleibt erneut der Mitsubishi L200. Der `2.4`-Diesel passt gut zu Last, Strecke und rauem Einsatz, sofern Allrad, Gelenke, Achsen und Abgastechnik nicht einfach mitgelaufen sind. Bei dieser Version ist der Zustand der Arbeitsorgane fast wichtiger als Optik, Ausstattung oder Kilometerstand.
Vor dem Kauf sollte der Wagen unten sauber lesbar sein: Rahmen, Blattfedern, Reifen, Vorderachse und Antrieb müssen zusammen beurteilt werden. Ein guter `Extended Cab` fährt ohne Zittern, ohne Lastwechsel-Schläge und ohne müde Hinterachse. Schlechte Autos zeigen dagegen früh, dass sie als Lastesel genutzt wurden, auch wenn die Karosserie auf Fotos noch ordentlich aussieht.