Der `Fullback Cross` ist kein Lifestyle-SUV, sondern ein Pick-up auf Basis des `Mitsubishi L200` mit etwas hochwertigerem Auftritt. Genau das macht ihn gebraucht interessant: robuste Grundtechnik, hohe Zug- und Nutzlast und zugleich genug Komfort fuer lange Strecken. Entscheidend ist aber immer die Vorgeschichte, denn Baustelle, Pferdeanhaenger, Freizeit oder reine Image-Nutzung hinterlassen sehr unterschiedliche Spuren.
Der naechste Vergleich ist deshalb immer der Mitsubishi L200. Der `2.4`-Diesel mit 180 PS passt grundsaetzlich gut zum Fahrzeug, solange Einspritzung, Ansaugung, Automatik und Allradsystem nicht auf spaeter verschoben wurden. Gerade auf scheinbar schoenen Freizeitautos wird oft uebersehen, wie viel Last, Zugbetrieb oder Geländeeinsatz tatsaechlich dahintersteckt.
Vor dem Kauf muessen Getriebe, Allrad, Reifenabstimmung und der Zustand des Leiterrahmens zusammen gelesen werden. Ein guter `Fullback Cross` schaltet kalt wie warm sauber, laeuft ohne verdächtige Rauchzeichen und zeigt auch im engen Rangieren keine Antriebsgeraeusche. Schlechte Exemplare erkennt man schnell an ungleichen Reifen, mueden Fahrwerkskomponenten oder einer Technik, die mehr gearbeitet hat als die Karosserie vermuten laesst.