Das grosse Facelift vereinfacht die Baureihe endlich deutlich: Fast alles dreht sich jetzt um den 3.6 Pentastar und die Automatik. Damit ist die Grand Caravan auf dem Papier leichter zu verstehen und laesst sich eher mit einem grossen, gut ausgestatteten Volkswagen Sharan vergleichen. In der Praxis belohnt sie aber fast nur Fahrzeuge, die ueber Jahre konsequent gepflegt wurden.
Der 3.6 bringt genau die Laufkultur, die den fruehen Generationen oft fehlte, buendelt aber auch bekannte Schwachstellen: Oelfilter-/Oelkuehlergehaeuse im Motor-V, Kuehlkreislauf, unauffaelliger Steuertrieb im Kaltstart und eine 62TE, die auf aufgeschobene Wartung empfindlich reagiert. Hinzu kommt, dass Fond-Klima und elektrische Schiebetueren auf diesen Alltagsvans fast genauso wichtig sind wie der Motor selbst.