Die kurze Caravan III wirkt im Alltag handlicher als die LWB, bleibt aber ein amerikanischer Familienvan mit ganz eigenen Kompromissen. Sie kann einen Volkswagen Sharan ersetzen, bietet dabei aber weichere Bedienung, weniger Fahrpräzision und eine deutlich größere Abhängigkeit von der gewählten Motor-Getriebe-Kombination. Auch hier ist die Historie wichtiger als der niedrige Kaufpreis.
Entscheidend ist die Technik unter der Haube. Der 2.4-Benziner ist die einfachste Lösung, der 2.5-Diesel VM verlangt vor allem sauberes Temperaturmanagement, und die V6 mit 41TE-Automatik können bei vernachlässigtem Service schnell teuer werden. Gerade bei der SWB merkt man Nachlässigkeit sofort: in der Lastannahme, im Kaltlauf, bei Schaltqualität und im allgemeinen Fahrgefühl unter Beladung.