Die Lotus Elise 340R kam `2000` als extrem reduzierte und spektakuläre Series-1-Variante, gebaut in nur `340` Exemplaren. Sie nutzt die Architektur der Elise Series 1, verzichtet aber fast überall auf Komfortgewicht: offene Karosserie, spezielle Räder und klarer Trackday-Charakter. Gegen Caterham R500, Renault Sport Spider und andere radikale Leichtgewichte bleibt sie ein Auto für sehr genaue Besitzer. Wartung wird hier nicht über Kilometer allein entschieden, sondern über Temperaturen, Fahrwerk, Reifen, Flüssigkeiten und Teilequalität.
Der Motor ist der Rover-K-Series-VHPD-`1.8` mit `177 bhp` bei `7 800 U/min` und `172 Nm`, optional mit Lotus-Zubehör um `187 bhp`. Das ist nicht der ruhige Basis-K-Series: spezielle Zylinderkopflogik, hohe Drehzahlen, Ansaugung, Abgas und oft harter Einsatz machen die Abstimmung sensibler. Der dokumentierte Schwachpunkt der K-Familie bleibt Kopfdichtung und Kühlung; bei der 340R zählen Kühlmittelstand, Mayonnaise, Entlüftung, Frontkühler, Schläuche, Lüfter, stabile Temperatur und Historie einer verbesserten Dichtung. Lotus-Service bleibt jährlich oder alle `9 000 miles`, Zahnriemen und Kühlmittel alle `4 Jahre`.