Unter dem Schlüssel der Odyssey II laufen je nach Markt zwei sehr unterschiedliche Vans zusammen: der schmale japanische Familienvan und die größere nordamerikanische Lesart. Für einen deutschen Blick ist sie damit weniger ein direkter Gegner eines Renault Espace als ein Import mit sehr eigenem Zuschnitt. Gemein haben beide vor allem eines: Das Auto lebt komplett von sauber belegter Historie.
Im Hierarchiedatensatz stehen der 2,3-Liter-F23A7 sowie 3,0- und 3,5-Liter-V6 bis zum J35A. Zusammen mit der Automatik ergibt das kein billiges Alltagsauto, sondern einen schweren Benzin-Van, bei dem Zahnriemen, Kuhlung und ATF-Zustand den Unterschied machen. Gegen einen Chrysler Voyager wirkt die Honda meist feiner im Antrieb, aber genauso unversohnlich bei vernachlassigten Services.