Die dritte große Shelby-Phase auf Mustang-Basis erzählt nicht mehr nur eine Geschichte, sondern zwei. Auf der einen Seite stehen `GT350` und `GT350R` mit frei saugendem `5.2 Voodoo`, Handschaltung und starker Rennstreckenorientierung. Auf der anderen Seite kommt ab `2020` der `GT500` mit aufgeladenem `5.2 V8` und Doppelkupplungsgetriebe, gebaut, um erheblich teurere Sportwagen frontal anzugreifen. Unter dem Sammelbegriff Shelby III steckt also eine wesentlich technischere Generation als früher.
Gemeinsam ist allen Versionen die Handschrift von Ford Performance, aber das Fahrerlebnis unterscheidet sich deutlich. Eine `GT350` liest man über Flachkurbel-V8, Präzision und sauberen Fast-Road- oder Trackday-Einsatz. Eine `GT500` liest man über Temperaturhaushalt, die `7-Gang-DCT` und ihre Fähigkeit, große Brems- und Beschleunigungslasten zu verdauen. Genau dort nimmt sie es mit einer BMW M4 und anderen modernen Trackday-Coupés auf, nur deutlich ungefilterter.