Das Facelift 2023 ändert den Escape nicht grundlegend, macht die Baureihe aber deutlich lesbarer. Aufgeräumtere Optik, neuer Bildschirmauftritt, sichtbare ST-Line-Ausrichtung und ein `PHEV`, der nun als eigene Trim-Linie auftritt, schärfen das Profil gegen aktuelle Kompakt-SUVs wie einen Nissan Qashqai. Gebraucht zählen damit Anzeige, Bedienung und Ladeverhalten fast so stark wie der Motor selbst.
Die `2.5 Hybrid`- und `PHEV`-Varianten bleiben die interessantesten Versionen, während der `2.0 AWD` für mehr Reserven steht. Trotzdem bleiben die echten Prüfpunkte gleich: AC-Ladung, `12-V-Batterie`, eCVT-Verhalten, Umschaltung zwischen EV und Verbrennerbetrieb und bei bestimmten `PHEV` der Status rund um die Hochvolt-Batterie-Rückrufe. Ein junges Auto ist hier nicht automatisch ein stressfreies Auto.
Die Probefahrt muss Laden, Stadtverkehr, Warmstart und Autobahntempo kombinieren. Ein guter Hybrid arbeitet unauffällig, ein guter PHEV lädt ohne Unterbrechung und ein guter `2.0 AWD` zieht sauber ohne Vibrationen. Wenn Displaylogik, Ladeport, Batteriebelüftung oder Technikstatus schon Fragen aufwerfen, bringt auch das Facelift keine echte Sicherheit.