Am Ende der Bauzeit konzentriert sich der `Ulysse II` vor allem auf kräftige Diesel und auf Familien- oder Shuttle-Nutzung mit hoher Last. Genau das kann ihn zu einem sehr guten großen Transporter machen, aber auch zu einem Fahrzeug, das bereits viel gearbeitet hat. Das Facelift ändert daran nichts: Auch späte Autos müssen sehr konsequent über Zustand und Historie gekauft werden.
Neben einem Citroën C8 derselben Phase entscheidet die Fiat fast ausschließlich über ihren Pflegezustand. `2.0`- und `2.2 JTD`-Varianten können weiter schlüssig sein, wenn sie wirklich Strecke sahen und Einspritzung, `DPF` und Getriebe sauber gepflegt wurden. Stark urban genutzte oder schlecht dokumentierte Fahrzeuge sind dagegen schnell ein teurer Fehlkauf.
Vor dem Kauf müssen Kaltstart, Lastwiederaufnahme und Automatikverhalten im warmen Zustand zusammen bewertet werden. Ein guter facelifteter `Ulysse` bleibt weich, leise und stabil. Sobald Rauch, harte Schaltvorgänge oder polternde Vorderachsen auftreten, sollte man Abstand nehmen. Bei einem großen Diesel-Van dieser Phase kostet versteckter Verschleiß fast immer mehr als erwartet.