Der `Fiorino Combi` folgt einer klaren Logik: kleiner als ein klassischer Hochdachkombi, leichter in engen Städten zu bewegen und oft billiger im Unterhalt. Genau deshalb ist er als Gebrauchtwagen für Handwerker, kurze Shuttle-Einsätze oder kleine Familien interessant. Man darf von ihm aber nicht die Souveränität eines größeren `Berlingo`-Formats erwarten.
Technisch ist die Nähe zum Citroen Nemo offensichtlich. Der `1.4 8V` passt gut zu Kurzstrecke und wenig Jahreslaufleistung, während der `1.3 Multijet` nur mit passendem Fahrprofil Sinn ergibt. Viel reine Stadt und ein alter Diesel gehen auch hier schlecht zusammen. Die Grundtechnik ist einfach, aber Nutzung und Wartungsdisziplin entscheiden alles.
Vor dem Kauf müssen Schiebetüren, Vorderachse, Bremsen und das echte Anfahrverhalten zusammen betrachtet werden. Ein guter `Fiorino Combi` bleibt vorne ruhig, öffnet seine Türen ohne Spiel und fährt im Stadtverkehr unauffällig. Schlechte Autos verraten sich schnell über klappernde Vorderachse, einen zugesetzten Diesel oder verschlissene Türmechanik aus harter Alltagsnutzung.