Der `Grand Voyager IV` fuehrt die Formel des dritten weiter, wirkt aber substanzvoller, besser ausgestattet und noch praesenter. Er bleibt ein grosser Reise-Van, der Raum und Komfort ueber alles stellt. Der naheliegendste europaeische Vergleich ist weiter ein Renault Espace, auch wenn der Chrysler deutlich placider und amerikanischer auftritt.
Diese Generation `2001–2007` ist oft der interessanteste Kompromiss aus mehr Modernitaet und noch ueberschaubarer Mechanik. Das Programm wird breiter, Diesel gewinnen in Europa an Gewicht und die `V6`-Benziner bleiben die treuesten Vertreter des urspruenglichen Modellgeists. Genau dadurch unterscheiden sich die Unterhaltsprofile stark, was eine eigene Generationsseite sinnvoll macht.
Beim Kauf zaehlt deshalb nicht nur der Kilometerstand, sondern die Nutzungsgeschichte. Diesel brauchen ein plausibles Leben mit ihrer Abgasnachbehandlung, `V6` fordern tadellose Kuehlung und die Automatik darf weder schlupfen noch hart schalten. Ein sauber gepflegter `Grand Voyager IV` kann noch lange sinnvoll sein; ein durchschnittlicher wirkt schnell teurer als er aussieht.