Mit dem Sebring JS versucht Chrysler, das Profil der Limousine zu schärfen und den Anschluss an internationale Mittelklasse-Konkurrenten herzustellen. Das Ergebnis bleibt sehr amerikanisch in der Wahrnehmung, ist aber ambitionierter in der Ausstattung und der Motorpalette. Als Orientierung denkt man eher an eine Ford Mondeo als an ein Kompaktmodell, auch wenn der Chrysler eigenständiger wirkt.
Diese Phase 2006-2010 verdient einen eigenen Eintrag, weil sie das Gesicht des Sebring stark verändert. Benziner und Diesel koexistieren, die V6-Versionen sollen den Wert des Modells heben und die nüchternen Varianten können auf dem Papier überzeugen, ohne die Langzeit-Versprechen immer zu halten. Es ist eine Generation mit mehr Breite, aber auch mehr Uneinheitlichkeit je nach Konfiguration und Wartungsdisziplin.