Die erste `Montana` kam `2003` in Brasilien auf den Markt und nutzt die technische Basis des lokalen `Corsa`. Genau darin liegt ihr Reiz: kompakter Monocoque-Pick-up, überschaubare Technik und deutlich einfacherer Alltag als bei einem größeren Leiterrahmen-Nutzfahrzeug. Zunächst prägt der `1.8 Flexpower` das Bild, spät in der Laufzeit kommt der `1.4 Econo.Flex` dazu.
Ihre natürliche Gegenspielerin bleibt die Fiat Strada. Beide folgen der gleichen Idee: kleines Nutzfahrzeug für Stadt, Lieferdienst und Nebenjob, das sich leer noch halbwegs wie ein Pkw fährt. Die `Montana I` wirkt vorne oft angenehmer als hinten, weil die Hinterachse leer recht trocken anspricht. Wirklich gute Autos sind deshalb die, die nicht jahrelang überladen wurden und deren Ladefläche, Heckklappe und Karosserieaufnahmen noch sauber stehen.