Die zweite `Montana` kam zum Modelljahr `2011` und wechselte optisch von der alten `Corsa`-Welt in Richtung `Agile`. Die Grundidee blieb gleich: kompakter Monocoque-Pick-up für Brasilien und Nachbarmärkte, nur etwas erwachsener verpackt. Meistens dreht sich alles um den `1.4 Econo.Flex`, in manchen Märkten tauchen auch `1.8`-Versionen auf. Gerade für Handwerker und kleine Flotten war genau diese einfache Mischung attraktiv.
Im Alltag steht sie näher an einer Volkswagen Saveiro als an einem Kleinwagen. Die `Montana II` fährt leer harmonischer als die erste Generation, bietet etwas mehr Kabinengefühl und wirkt weniger roh. Trotzdem bleibt sie empfindlich gegen Dauerüberladung, billige Reifen und vernachlässigte Flex-Fuel-Wartung. Vor allem Kaltstartsystem, Thermostatgehäuse und der Zustand der Hinterachse entscheiden schnell darüber, ob der Pick-up brauchbar oder nur billig wirkt.