Das `2024`er-Facelift der `Vantage` ist weit mehr als ein kosmetischer Schritt. Aston Martin ueberarbeitet Leistung, Fahrwerksabstimmung, Innenraum und Bedienlogik so tiefgreifend, dass das Auto deutlich naeher an eine kleine Super-GT rückt. Mit deutlich ueber `650 PS` wird der Anspruch direkter und schärfer, eher in Richtung sehr schneller Porsche 911 als blosses Modellpflegeprodukt.
Der ueberarbeitete `V8`, neu kalibrierte Daempfer und das bessere Cockpit machen die Vantage in der Theorie homogener und deutlich ernsthafter. Gleichzeitig steigt die Abhaengigkeit von Software, Sensorik und aktiver Fahrwerkslogik weiter an. Gerade bei einem so jungen Auto ist deshalb nicht nur die reine Mechanik entscheidend, sondern auch die Frage, ob Elektronik, Updates und Chassissteuerung absolut unauffaellig arbeiten.
Beim Kauf sollte die Facelift-Vantage sauberer, gesetzter und konsistenter wirken als die fruehe Phase, nicht bloss heftiger. Reifenbild, Lastwechselstabilitaet, spontane Fehlermeldungen und das Verhalten der `ZF8` muessen sehr genau gelesen werden. Jede nervoese Hinterachse, jeder Bildschirmfehler oder jede unklare Chassiswarnung ist bei diesem Modell ein ernstzunehmender Hinweis.